Amici delle SVA

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Unsere Forderungen

1. Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage in der Pensions- und Krankenversicherung bis zum Geringfügigkeitsniveau (wie bei den Angestellten) Unser Erfolg: Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung auf Geringfügigkeitsniveau seit 1.1.2016

2. Abschaffung des 20% Selbstbehalts für Geringverdienende bis 14.000 Euro Einkommen im Jahr. Über 14.000 Euro: Einziehen eines Kostenbeteiligungsdeckels bei 5 % des Einkommens. Berücksichtigung von Kindern und PartnerInnen, die vom Selbständigeneinkommen mitversorgt werden. Unser Erfolg: Forderung nach Deckelung des Selbstbehaltes auf 5% des Einkommens wurde mit 1.1. 2013 von der SVA umgesetzt.

3. Soziale Absicherung bei längerer und somit existenzbedrohender Krankheit: 
Unser Erfolg: Mit 1.1.2013 ist das Krankengeld eingeführt worden, und zwar in der Variante "Krankengeld ab dem 43. Tag für max. 20 Wochen für Unternehmer bis max. 24 Mitarbeiter mit 27.- EUR pro Tag".
Noch verbesserungswürdig: Wir setzen uns dafür ein, dass in Zeiten von Krankheit eine Befreiung der SVA-Zahlungen erreicht wird, da sonst das Krankengeld umgehend wieder zurück an die SVA gezahlt werden muss. Abgesehen davon, dass die 6 Wochen davor für EPUs bereits existenzbedrohend sind.

4. Angleichung des Wochengeldes für selbständige Mütter auf das von Arbeitnehmerinnen und Abschaffung der Beitragspflicht während des Bezugs von Wochengeld. 
Unser Erfolg: Die Erhöhung des Wochengeldes wurde per 1.1.2013 mit 50.- EUR pro Tag umgesetzt.
 Die Aussetzung der Beitragspflicht für die Zeit des Mutterschutzes ist seit 1.7.2013 gesetzlich geregelt. Ebenfalls von der Beitragspflicht befreit sind seit 1.7.2013 auch Eltern in der Karenzzeit, wenn sie nicht mehr als bis zur Geringfügigkeitsgrenze pro Monat dazuverdienen.
Unser Erfolg: Seit 1.1.2012 werden für Eltern in der Elternkarenz Nachzahlungen der SVA nicht mehr der Zuverdienstgrenze hinzugerechnet. In der Vergangenheit hat diese Praxis dazu geführt, dass Eltern dadurch das Kinderbetreuungsgeld im nach hinein wieder zurückzahlen mussten, was existenzbedrohende Zustände in jungen Familien ausgelöst hat.

5. Drastische Reduktion von Exekutionen (dzt. 10% der SVA-Versicherten) und Konkursanträgen von seiten der SVA. Einräumung eines gesetzlichen Ermessensspielraums für SVA, keine Pfändung unter das Existenzminimum, Verzugszinsen (dzt. 8%) stark reduzieren.

Unser Erfolg: Merkbare Sensibilisierung der SVA und deren Ombudsmann bei Problemzonen, in einigen Fällen unbürokratisches Entgegenkommen bei Härtefällen.

Unser Erfolg: mit OTS der SVA vom 16.12.2016 wird bestätigt, dass per 1.1.2017 die Verzugszinsen von 7,88% auf 3,38% gesenkt werden (siehe: OTS Meldung)

6. Gleichstellung der Neuen Selbständigen mit den Gewerbetreibenden bei der Gründung. Keine Nachbemessung der Krankenversicherung.

7. Selbständigenvorsorge (Abfertigung Neu für Selbständige) auf freiwillige Basis umstellen.

8. Frühere Ausstiegsmöglichkeiten bei der freiwilligen Arbeitslosenversicherung.

9. Erleichterungen bei den Mehrfachversicherungen.

10. Transparente und periodenrichtige Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge.

Manche der vorgeschlagenen Verbesserungen sind nun eingeführt worden, einige werden möglicherweise noch umgesetzt, bei anderen ist im Moment kein politischer Wille in Sicht.

Zukunftsvision: Komplette Systemumstellung Integrierter Tarif - Sozialversicherung und Einkommenssteuer in einem.

Unser Erfolg: ab 1.1.2016 können die Vorschreibungen öfter als einmal pro Jahr abgesenkt oder hinaufgesetzt werden. Dadurch wird die Möglichkeit von periodennaher Abrechnung eröffnet.


Die Online-Petition mit unseren 10 Forderungen - von Fofos.at umgesetzt - ist von 1.970 Unterstützerinnen unterschrieben und per Ende September 2012 abgeschlossen worden. Die Petiton wurde medienwirksam an SVA- und WKO-Chef Dr. Christoph Leitl, Gesundheitsminister Alois Stöger und Frau in der Wirtschaft-Chefin Adelheid Fürntrath-Moretti übergeben und per Presseaussendung an alle relevanten Entscheidungsträger verschickt.